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Hausfrauen-PR

Schreiben und PR, das kann doch jeder, oder nicht?

Nichts gegen Hausfrauen. Sie verrichten eine gute und wichtige Arbeit. Und wenn man die Termnkalender mancher Grundschüler sieht, so möchte man keine Mutter um ihre Aufgabe beneiden. Denn neben Kochen, Waschen, Saubermachen und Einkaufen muss sie auch noch Familienmanager spielen und als Chauffeur die Kinder zu Veranstaltungen unterschiedlicher Art bringen und wieder abholen.
Doch es mag auch Hausfrauen geben, die sich nicht ausgelastet fühlen. Manche von ihnen verdingen sich als Journalist und PR-Fachkraft. Da für das Haushaltseinkommen und die soziale Absicherung ja der Partner sorgt, kann man mit sensationell günstigen Konditionen auf den Markt treten, die einem hin und wieder bei Gesprächen mit möglichen Kunden präsentiert werden. “Wir kennen jemand, der macht diese Arbeit aber für 20 Euro die Stunde.”
Das ist meist die freie  Mitarbeiterin XY oder der Schullehrer Z, der keine Anstellung im Schuldienst bekommen hat.
“Schön”, sage ich dann manchmal. “Haben Sie sich mal Ihren Stundenlohn ausgerechnet? Nehmen Sie Ihr Jahresbrutto, rechnen Sie 50 Prozent dazu und teilen Sie den Betrag durch 220 Tage und acht Stunden. Und dann schlagen Sie noch eine Sicherheitsreserve für Ihr unternehmerisches Risiko drauf. Denn als Selbständiger arbeiten Sie ohne Kündigungsfrist und ohne Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.”

Meistens jedoch frage ich den Gesprächspartner, ob er an professioneller Arbeit und an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert ist. Ob er sich einen Partner wünscht, der konzeptionell denkt, eigene Ideen einbringt und sich als hauptberuflicher Experte für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit stets auf dem Laufenden hält.
Denn nur mit einem solchen Partner zahlt sich Öffentlichkeitsarbeit letztlich für ihn aus.

Aber Hauptsache gespart. Augen zu und durch!

Komischerweise denkt so keiner, der auf den Operationstisch muss. Da kann der beste Arzt nicht teuer genug sein.
Oder ist nur bisher keiner auf die Idee gekommen, sich von einer Hausfrau mit Medizinstudium günstig operieren zu lassen?

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